BMW R12
1935 stellte BMW zwei neue 750-ccm-Boxermodelle, R12 und R 17, vor. Die Sensation war das Fahrgestell: Als weltweit erster Hersteller präsentierte BMW eine Teleskop-Vorderradgabel mit Öldämpfung - eine Lösung, die auch international große Anerkennung fand und die im Prinzip noch bei fast allen Motorrädern verbaut wird.

Der Motor der R 12 war von der R 11 übernommen worden, für die Kraftübertragung sorgte nun ein Vierganggetriebe. Wie bei der Einzylinder-Motorrädern wurde auch bei den Boxermaschinen die Kardan- durch eine Trommelbremse im Hinterrad ersetzt.

Das Sportmodell R 17 fand lediglich 434 Käufer. Erfolgreicher war da schon der seitengesteuerte Tourer R 12, von dem eine Ein- und eine Zweivergaserversion aufgelegt wurde. Bis 1942 wurden 36.000 Exemplare gefertigt, eine Stückzahl, die keine andere Vorkriegs-BMW erreichte. Das größte Kontingent der R 12 ging an die Militärbehörden, die die Einvergaserversion bevorzugten. Gegenüber der Zweivergaserversion leistete sie zwar zwei PS weniger, war aber erheblich wartungsfreundlicher, da das Synchronisieren der Vergaser entfiel.

Quelle: http://www.bmw-r12.de/

Quelle: http://www.bmbikes.co.uk
Quelle: http://www.bmbikes.co.uk